Die Leser von Channel Partner werden ihn als Chefredakteur und gefürchteten Autor des „offenen Briefes“ schon vermisst haben, als Damian Sicking die Redaktion verließ. Aber nun ist er wieder da. Auf dem Online-Portal „Heise Resale“ kommentiert der Journalist und Branchenkenner nun werktäglich das Geschehen im IT-Channel. „cc:mail von Sicking“ heißt die Kolumne, in der man diese öffentlichen Briefe (mal mit bissigem, mal mit ironisch-süffisanten Unterton) verfolgen kann.
Die neue Rubrik sei „weder eine bierernste Kolumne, noch ein Ort für brave Hofberichterstattung", heißt es von Heise-Resale-Chefredakteur Georg Schnurer in einer Pressemeldung. "Die Beiträge sprechen zwar ernste Themen an, wollen aber auch unterhalten und Widerspruch provozieren. Angesprochene Personen, Unternehmen oder Verbände sind deshalb herzlich eingeladen, auch ihre Sicht der Dinge zu erläutern."
Hier geht’s nun zum Portal: www.heise-resale.de
Die Kolumne befindet sich am rechten Rand. Viel Spaß beim Lesen!
Die "Computerwoche" geht bei ihrer "Frage der Woche" diesmal einem für die PR wichtigen Thema nach:
"Halten Sie Corporate Blogs für sinnvoll?" Wenn Sie hierzu eine Meinung haben, dann klicken Sie hier und stimmen Sie mit ab!
Übrigens, vor der EM gab es ebenfalls bei der Computerwoche eine Abstimmung "Wird Deutschland Europameister?" Damals stimmten 52 Prozent der Umfragen-Teilnehmer noch mit "Nein"...
Schauen wir mal, was das morgige Spiel sagt - wenn unsere Elf es ins Finale schafft, wären die Chancen immerhin 50:50..!
Es gibt sie tatsächlich... die überflüssigen Presseanfragen...
Nämlich die, hinter denen sich gar kein ernsthaftes Anliegen verbirgt. So geschehen ganz aktuell in einem Rundumschlag der Pressebox® (www.pressebox.de) beziehungsweise des Huber Verlags. Dieser schreibt nämlich gerade mit einer SPAM-Mail alle IT-Unternehmen an, die er offenbar in irgendwelchen Datenbanken gespeichert hat und bittet um Zusendung von Pressemeldungen, Bildmaterial und ähnlichem. So auch bei all meinen Kunden. Das Interessante: Unsere PR-Agentur ist Agenturpartner der Pressebox. Alle Agentur-Kunden stehen mit ihren Meldungen und Bildern im Portal der Pressebox. Dafür zahlt die PR-Agentur einen monatlichen Beitrag.
Die Anfrage hat jetzt in mindestens 20 einzelnen Unternehmen, die also schon immer die Pressebox mit Material versorgen, Arbeit verursacht: Meine Kunden müssen sich mit der Anfrage auseinander setzen... die Mail mit einer Nachricht an ihren Ansprechpartner in der Agentur formulieren... diese dann weiterleiten... dann wird über die SPAM-Attacke telefoniert... und sich geärgert... und... und... und. Eine Kundin sprach sogar davon, dass sie die betreffende "Anfrage" viermal bekommen hat. Natürlich fragen sich die Kunden auch, warum sie überhaupt angeschrieben werden und wir diesen Verlag denn nicht automatisch versorgen. (Was wir ja tun!) Damit nicht genug: Auch in unserer Agentur kam die Nachricht mehrfach an. Sorry: Das ist Arbeit, die die Welt nicht braucht.
Zusätzlich kommt die Frage auf, wie denn der Huber Verlag (Pressebox) die Nachrichten verwerten würde. Ich habe noch nie ein tatsächlich redaktionelles Format des Verlags gesehen. Und mir wurde von Verantwortlichen aus dem Hause Huber Verlag auch schon einmal die Information gegeben, dass man sich aus inhaltlichen Diskussionen heraushalten würde und dies nicht Bestandteil des Geschäftsmodells sei.
Als Portal für die Presse und Sprungbrett zu weiterführenden Informationen halte ich die Pressebox nach wie vor für eines der interessanteren Angebote. Allerdings hat sie bei mir gerade einige Sympathiepunkte eingebüßt...
Ich beschäftige mich viel mit Visueller PR und aussagekräftigen Bildern, um die Texte für PR-Kunden damit zu „untermauern“. Gerade bin ich auf ein Projekt von Samuel Mueller, Berlin, aufmerksam geworden. Dieser hat Werbefotos von Lebensmitteln mit der Realität verglichen.
Ich finde das Projekt spannend, fühle mich aber nicht von der Werbeindustrie verschaukelt. Um jetzt den Bogen zur Visuellen PR zu spannen...
Herrn Mueller geht es zwar um reine Werbefotografie, unterm Strich kann ich aber sagen: Der visuelle Eindruck zählt, und „gekauft“ wird das, was gut aussieht. Man sollte also aus einem Produkt oder einem Bildmotiv grundsätzlich das Beste herausholen. Genauso, wie man nicht die verknautschte, farblose Mortadella aus der Packung fotografiert, sondern eine rosarote, frisch wirkende mit Garnierung, locker auf einem Teller oder Brettchen serviert, so muss man auch bei PR-Bildern Professionalität abliefern. Das heißt, wer seinen Ansprechpartner schnell mit der Digicam vor der Raufasertapete ablichtet, erzielt nicht die gleichen Ergebnisse wie der Profifotograf. Ebenso unerlässlich ist es, dass das Fotomotiv entsprechend gestylt wird. Notfalls pudert man auch bei einem Herrn mal die glänzende Gesichtspartie ein wenig ab. Oder räumt eine Büroumgebung beim Anwender auf, sodass der fotografierte Scan-Arbeitsplatz einfach „clean“ aussieht. Warum das so wichtig ist? Na, vertrauen Sie einem Fachspezialisten, der zwar als Autor unter einem tollen Pressebeitrag steht, auf seinem Foto aber in der Badehose am Strand gezeigt wird?
Note „Eins“ für mein Seminar „Kreative Leadgenerierung“
Seminar
Es ist fast wie in der Schule! Gerade habe ich die Teilnehmerbewertungen zu meinem Seminar„Kreative Leadgenerierung“ bei den networkern westfalen e.V. erhalten. Die Teilnehmer haben die Veranstaltung nahezu einstimmig mit „1“ bewertet. Mich freut besonders, dass die Relevanz für das Tagesgeschäft so gut abgeschnitten hat. Die Teilnehmer, überwiegend Geschäftsführer oder Führungskräfte im Vertrieb, konnten tatsächlich viele neue Ideen oder Impulse mitnehmen!
Zwei Hinweise in eigener Sache: Wer die Vortragsfolien benötigt, kann mir gerne eine E-Mail senden.
Außerdem bereite ich gerade weitere Seminare und Workshops vor!
Insgesamt wirkte es in diesem Jahr auf der CeBIT nicht unbedingt viel leerer, aber irgendwie konzentrierter und weniger „trubelig“ als in den Vorjahren. Das Presse-Zentrum verliert meiner Beobachtung nach an Stellenwert für die Journalisten im Vergleich zu persönlichen Treffen mit den Anbietern. Leer war es nur an den Ständen, an denen die "Hausaufgaben" nicht ordentlich gemacht waren. Die CeBIT ist eine Terminmesse, und weil meine Termine eigentlich alle geklappt haben, empfand ich sie als sehr gewinnbringend. Und ich danke an dieser Stelle schon mal all meinen Gesprächspartnern für a) ihre Zuverlässigkeit und b) für die vielen interessanten Gespräche und Impulse.
Eine weitere Änderung war natürlich die verkürzte Zeit von Dienstag bis Sonntag. Ich hatte den Eindruck, dass die CeBIT an den „Business-Tagen“ bis Freitag auch tatsächlich von Businessleuten besucht wurde. Auch dies wird durch aktuelle Presseberichte bestätigt. Ein neues Konzept zog darüber hinaus nach Erkenntnissen des Präsidenten des Elephants Club, Karl Hecken, in den ersten vier Tagen für IT-Entscheidungsträger mit sehr hohen Budgets nach Hannover aufs Messegelände. Anwender mit IT-Investitionsabsichten in Höhe von mehr als 40 Milliarden Euro waren Gast in der neuen „Premium Lounge“. Schon in Kürze werde ich hierzu schon mehr Informationen hier in den Blog stellen können.
Ich bin von der CeBIT zurück und noch ganz „aufgeladen“ von den vielfältigen Eindrücken. Allen Unkenrufen (auch von mir) zum Trotz muss ich sagen, dass die Neuordnung der Hallen offensichtlich ein Gewinn für die Messe und für die Orientierung der Besucher ist. Die Schließung der Halle 1 wird von den Ausstellern kaum noch bedauert, wenn man Berichten wie diesem glauben darf. Allerdings nennt dieser Artikel ja nur die großen Anbieter wie IBM und Datev. Deren Stände hatten ohne Zweifel gewonnen, allein durch das Tageslicht in der Halle und eine offenere Gestaltung. Perfekt auch das Einbeziehen der Galerie in Halle 2. Schaut man sich die DMS-/ECM-Anbieter an, die sich im vergangenen Jahr noch im hinteren Eck der Halle 1 versammelten und dort insgesamt sehr viele Interessenten angezogen hatten, sieht das Bild allerdings etwas anders aus. Dokumentenmanagement findet nun vornehmlich in Halle 3 statt, aber ohne eine ganze Reihe von Ausstellern. Manche hatten sich vielleicht verkalkuliert beim Poker mit der Messegesellschaft, manche von vornherein auf andere, häufig eigene Veranstaltungen gesetzt. Zumindest wirkten die Reihen lichter, und wesentliche Anbieter, aber auch zahlreiche kleinere, waren nicht dabei. Der VOI dominierte das Bild mit seinem Gemeinschaftsstand, seinem Forum mit zahlreichen Vorträgen und dem (zum wievielten Mal eigentlich vorgestellten?) Beispiel des Digitalen Posteingangs, dem „Showcase“. Man darf gespannt sein, wer von den abtrünnigen Herstellern im kommenden Jahr vielleicht schon wieder dabei ist. Der Mut zur Lücke wurde für die Anbieter, die in diesem Jahr am Mittelgang vertreten waren, nach meinen Beobachtungen jedenfalls mit viel Zuspruch durch Besucher belohnt.
Green IT ist natürlich DAS Schlagwort auf der diesjährigen CeBIT. Die Redaktion von "Business Technology" (zu finden in Halle 5) hat das Thema nicht nur mit tollen Buttons auf dem Cover des aktuellen Heftes visualisiert, sondern verkörpert dieses (und andere Themen) auch "leibhaftig" - wie der leitende Redakteur Peter Pagel, der sich die Buttons auch ans eigene Revers geheftet hat. Eine tolle Idee!
Erkältungsbedingt hat es mir die Sprache verschlagen...
Daher findet mein Seminar "Kreative Leadgenerierung" nicht wie ursprünglich angekündigt heute statt, sondern am Donnerstag, 13. März. Mehr zum Seminar in meinem früheren Eintrag, Anmeldungen sind noch möglich!
K O M M E N T A R E
Übrigens: Auch jdk.de hat jetzt ein ...
Lieben Dank nach Wiesbaden...
das ReadSoft-Team
Unglaublich! Und das als PR-Fachmann. Mitlerweile ...
Wie versprochen, hier die Stellungnahme von Herrn ...
Na ja, in der E-Mail - die er von meiner Frau ...