Oft wird in PR-Kreisen bemängelt, dass zu wenige Menschen eigentlich wissen, was PR ist und was PR leisten kann. Ein Umstand, der auch den österreichischen Verband PRVA (Public Relations Verband Austria) sowie eine Fachgruppe der Wirtschaftskammer Wien dazu bewogen hat, eine Kampagne für die Disziplin PR zu starten. Ziel der Kampagne ist es, die Bandbreite von PR bekannter zu machen, weil von österreichischen Entscheidungsträgern mit PR meistens nur die reine Medienarbeit assoziiert wird. Thematisiert werden daher auch Krisen-PR, Investor Relations, Lobbying, Corporate Social Responsibility, Online Relations und Integrierte Kommunikation. Die Kampagne nennt sich „PR kann mehr“ und startet heute auf einer eigenständigen Webseite (
www.prkannmehr.at). Eine weitere Säule soll „PRpedia“ sein (
www.prkannmehr.at/wiki), ein auf Wikipedia aufbauendes Lexikon der PR-Begriffe.
So weit, so gut. Das Engagement der Initiatoren ist sicherlich lobenswert. Was mich nachdenklich stimmt, ist, dass man laut
Presse-Mitteilung zwar bewusst nicht nur die klassischen Medienkanäle bedienen will, leider aber genau das tut. Denn ein Internetauftritt ist nun mal heute ein Standard-PR-Werkzeug. Und ein PR-Lexikon findet sich schon bei vielen PR-Agenturen als Content auf der Webseite. Wirklich neue Ideen bringt die Kampagne auf den ersten Blick also nicht hervor. Ob diese Maßnahmen dann auch bei denen ankommen, für die sie gemacht sind, also bei den Entscheidern? Wahrscheinlicher ist eher, dass sich die Branche wieder selbst auf die Schultern klopft – und das verbessert das Image der PR leider nicht.
K O M M E N T A R E
Übrigens: Auch jdk.de hat jetzt ein ...
Lieben Dank nach Wiesbaden...
das ReadSoft-Team
Unglaublich! Und das als PR-Fachmann. Mitlerweile ...
Wie versprochen, hier die Stellungnahme von Herrn ...
Na ja, in der E-Mail - die er von meiner Frau ...