Mittwoch, 25. Januar 2006
Privatanzeige contra Profi-PR
Der "Held der Arbeit" schreibt in seinem Blog von einer Erfahrung, die auch ich schon häufig gemacht habe: PR-Kunden legen einfach zu wenig Wert auf professionelles Bildmaterial. Der Vergleich mit dem Auto, welches ich privat über Mobile.de verkaufen will, ist gut. Ich leg noch einen drauf: Wenn einer bei neu.de eine Frau kennen lernen will, wird er doch dort auch nur ein Foto reinstellen, auf dem er vorteilhaft aussieht. Es gibt aber Kunden, die kommen mit einem besseren Strandfoto an, welches abgescannt wurde und als gif mit 70 KB gespeichert ist. Und wundern sich dann, wenn ich sie bitte, mal zu einem Fotografen zu gehen.
Aber das ist ein Thema, welches ich auch schon hier behandelt habe!
Es ist wirklich erstaunlich, dass man zwar viel Geld für PR ausgibt, aber zulässt, dass durch ein unprofessionelles Bild die ganze Image-Wirkung wieder verloren geht - wenn nicht gar das Unternehmen völlig unglaubwürdig wird.
Dienstag, 24. Januar 2006
Das größte Ereignis darf man nicht beim Namen nennen
Einen schönen Kommentar zum Ereignis des Jahres, welches mit einem runden Ball und zwei Toren zu tun hat, kann man beim PR-Portal lesen. Florian Ries beschreibt bissig, wie wenig Möglichkeiten man hat, mit jenem Ereignis zu werben bzw. das Ereignis in die eigene Kommunikation einzubinden. Alles ist geschützt, was grünem Rasen ähnelt. Also Vorsicht mit der Wahl der Begriffe aus dem Reich des Elf-Mann-Sports.
Montag, 23. Januar 2006
Qualität vor Masse
Ist es nicht erfreulich, dass niveauvolle Berichterstattung in Deutschland immer noch mehr zählt als die Boulevard-Informationen der Bild-Zeitung? Der Spiegel ist in 2005 erneut das meistzitierte Medium in Deutschland gewesen, die Bild landete nur auf Platz zwei. So war es auch bereits 2004. Ausgewertet hat dies der "Mediatenor" für 39 deutsche Medien und insgesamt über 44.000 Zitate. Demnach wurde der Spiegel 2.241 Mal zitiert, die Bild "nur" 1.556 Mal. Dritter wurde die Bild am Sonntag (knapp über 1.000 Nennungen). Im Fernsehsektor führt ARD knapp vor ZDF. Danach folgen n-tv und N24. Bei den Wirtschaftsmedien liegt das Handelsblatt auf Platz 1. Was die Untersuchung noch zeigt: Kaum ein Medium produziert mehr "eigene" Nachrichten. Es wird gerne abgekupfert. Dies sieht man auch beim Blick auf die täglichen Google-News: Viele Zeitungen melden die Themen im gleichen Wortlaut und übernehmen sogar die Überschriften (hier wahrscheinlich vor allem von Agenturmeldungen). Noch mehr Zahlen hierzu finden Sie hier...
Tauschgeschäft
Unter http://www.marketing-boerse.de/Redir/Umfrage bietet die Marketing-Börse ein kleines Tauschgeschäft an: Wer zu den von Dr. Thorsten Schwarz ermittelten "20 Online-Marketing-Trends 2006" seine Einschätzung abgibt, kann sich als Dankeschön die Trends und jeweils eine kurze Erläuterung hierzu als PDF downloaden. Dies kostet nicht viel Zeit, und wer sich mit Online-Marketing beschäftigt, für den dürften diese Informationen auch interessant sein. Also klicken Sie hier.
Freitag, 20. Januar 2006
Wo werden Zeitschriften gekauft?
Eine Studie von TNS EMnid Mediaforschung hat die Verkaufsorte von Zeitschriften unter die Lupe genommen. Demnach sind vor allem Supermärkte und der klassische Kiosk die wesentlichen Orte, an denen Printmagazine verkauft werden. Vielfach wünschten sich die befragten Personen eine übersichtlichere Anordnung der Titel, vor allem in gröeren Supermärkten, an Tankstellen und im Bahnhofsbuch- und Pressehandel. Interessant aber auch dieses Ergebnis: Beratungskompetenz von Verkäufern sucht man in der Zeitschriftenecke oft vergebens. Am besten schneidet der Kiosk ab, hier fühlt man sich noch verhältnismäßig gut beraten. Dagegen im Supermarkt gilt das Motto: Nur wer sucht, der findet. Die kompletten Ergebnisse der Studie finden Sie hier...
Was Fachzeitschriften angeht, werde ich am ehesten in den Bahnhofsbuchhandlungen fündig, hier gibt es die größte Auswahl. Die wichtigsten Zeitschriftentitel allerdings muss man ohnehin im Abo haben, um gut informiert zu sein. Der Kiosk wäre für mich vor allem Anlaufstelle für Yellow Press und Bild- oder Tageszeitung.
Übers Wetter lesen
Über das Wetter spricht man nicht mehr - meinen neuesten Knigge-Informationen zufolge. Ob dies der Grund dafür ist, dass heute ein neues Wettermagazin" auf den Markt kommt, weiß ich zwar nicht. Aber erwähnenswert finde ich es schon, dass es jetzt dieses neue Magazin gibt. Es soll thematisch alles rund um Wetter und Technik, Wetter und Wissen, Wetter und Politik sowie Wetter und Gesundheit enthalten, monatlich erscheinen und 4,90 Euro kosten. Zielgruppe sind populärwissenschaftlich interessierte Leser mit hohem Bildungsniveau zwischen 25 und 60 Jahren. Mehr Infos und eine Leseprobe gibt es hier...
Donnerstag, 19. Januar 2006
Engagement im Informatikjahr
2006 ist das Informatikjahr und löst als siebtes Wissenschaftsjahr der Bundesregierung das erfolgreiche Einsteinjahr 2005 ab. Außerdem feiern wir in diesem Jahr auch noch das Mozartjahr und wahrscheinlich noch viele andere Themen. Walter Visuelle PR beteiligt sich übrigens am Informatikjahr 2006 als Partner und engagiert sich für ein besseres Verständnis von Informatik ( weitere Infos...).
Ein anderer Partner ist die SAP. Die "Zeit" hat Vorstandschef Henning Kagermann interviewt und zu seiner Meinung zum Informatikjahr befragt. Hier geht's zum lesenswerten Interview. Herr Kagermann bringt sehr schön auf den Punkt, dass es bei dem Informatikjahr um die Zukunft von Deutschland geht, nicht um rückwärtsgerichtete Betrachtungen wie bei Wolfgang Amadeus (den zu ehren sicherlich ebenfalls gerechtfertigt ist). Informatik bedeutet Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessverbesserung. Informatik verdient es, dass man ihr mehr Beachtung schenkt. Gerade bei B2B-Projekten überwiegt doch eher die negative Berichterstattung (man denke nur an Toll Collect). Wir hoffen, dass das Informatikjahr dazu beiträgt, dass Ansehen der Informatik und auch das Verständnis dieser Themen zu verbessern. Nicht nur in 2006, sondern natürlich auch darüber hinaus.
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K O M M E N T A R E
Übrigens: Auch jdk.de hat jetzt ein ...
Lieben Dank nach Wiesbaden...
das ReadSoft-Team
Unglaublich! Und das als PR-Fachmann. Mitlerweile ...
Wie versprochen, hier die Stellungnahme von Herrn ...
Na ja, in der E-Mail - die er von meiner Frau ...