Ich beschäftige mich viel mit Visueller PR und aussagekräftigen Bildern, um die Texte für PR-Kunden damit zu „untermauern“. Gerade bin ich auf ein Projekt von Samuel Mueller, Berlin, aufmerksam geworden. Dieser hat Werbefotos von Lebensmitteln mit der Realität verglichen.
Ich finde das Projekt spannend, fühle mich aber nicht von der Werbeindustrie verschaukelt. Um jetzt den Bogen zur Visuellen PR zu spannen...
Herrn Mueller geht es zwar um reine Werbefotografie, unterm Strich kann ich aber sagen: Der visuelle Eindruck zählt, und „gekauft“ wird das, was gut aussieht. Man sollte also aus einem Produkt oder einem Bildmotiv grundsätzlich das Beste herausholen. Genauso, wie man nicht die verknautschte, farblose Mortadella aus der Packung fotografiert, sondern eine rosarote, frisch wirkende mit Garnierung, locker auf einem Teller oder Brettchen serviert, so muss man auch bei PR-Bildern Professionalität abliefern. Das heißt, wer seinen Ansprechpartner schnell mit der Digicam vor der Raufasertapete ablichtet, erzielt nicht die gleichen Ergebnisse wie der Profifotograf. Ebenso unerlässlich ist es, dass das Fotomotiv entsprechend gestylt wird. Notfalls pudert man auch bei einem Herrn mal die glänzende Gesichtspartie ein wenig ab. Oder räumt eine Büroumgebung beim Anwender auf, sodass der fotografierte Scan-Arbeitsplatz einfach „clean“ aussieht. Warum das so wichtig ist? Na, vertrauen Sie einem Fachspezialisten, der zwar als Autor unter einem tollen Pressebeitrag steht, auf seinem Foto aber in der Badehose am Strand gezeigt wird?
K O M M E N T A R E
Übrigens: Auch jdk.de hat jetzt ein ...
Lieben Dank nach Wiesbaden...
das ReadSoft-Team
Unglaublich! Und das als PR-Fachmann. Mitlerweile ...
Wie versprochen, hier die Stellungnahme von Herrn ...
Na ja, in der E-Mail - die er von meiner Frau ...