Freitag, 7. Dezember 2007
Adventskalender
Die Gewinnspiel-Adventskalender, die man diesen Monat wieder auf fast jeder Webseite trifft, nerven mich wirklich. Aber hier kann ich mal guten Gewissens und richtig gerne einen Adventskalender empfehlen, der einfach nur schön ist - und auch noch was mit Sprache zu tun hat: Der Adventskalender des Goethe-Instituts stellt jeden Tag eines der schönsten deutschen Wörter vor.
Freitag, 16. November 2007
Internet-Briefmarken… oder welche Hürden Werbekunden nehmen müssen
Wie man Offline- und Online-Welten sinnvoll verknüpfen kann, ist für mich ein besonders spannendes Thema. Ob das die Schweizer Post mit ihrer neuen „Internet-Briefmarke“ aber auch nachhaltig schafft?
Die neuartige Briefmarke enthält einen Internet-Link. Und mit einem Internet-fähigen Mobiltelefon können über diesen sogenannten BeeTagg online Informationen abgerufen werden. Die Technik dahinter: BeeTaggs sind zweidimensionale, druckbare Codes und dem Barcode sehr ähnlich. Um diesen Code wie einen Hyperlink anklicken zu können, benötigt man ein Internet-fähiges Kamera-Handy, welches dann statt einer PC-Maus verwendet wird. Per „Mobile Tagging“ gelangt der Nutzer dann zu einer Internet-Seite oder einer Applikation.
Schwachpunkt dieser Technologie ist aus meiner Sicht, dass auf dem Handy eine spezielle BeeTagg-Software installiert sein muss. Diese ist zwar kostenfrei, aber für mich persönlich wäre es eine zu große Hürde, wenn ich zunächst einen Installationsvorgang habe. Davon abgesehen frage ich mich, wer denn vermuten würde, dass auf einer Briefmarke ein solcher Internet-Link überhaupt ist?
Zusätzlich ist für die Verbreitung einer solchen Technologie sicher auch relevant, welchen Mehrwert die angesurfte Internetseite schließlich für den Nutzer bietet. Findet er hier nur plumpe Werbung oder ähnliches, dann wird man ihn damit kaum begeistern können.
Was die Schweizer Post mit ihrer aktuellen Marke anbietet? Nach dem Anklicken des Codes hat man die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und Informationen zu touristischen Angeboten anzufordern. Ja, ne - is klar...
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Mit Erotik punkten?
Nach dem abgekupferten Slogan des Elektromarktes "Wir lieben Technik. Wir hassen teuer.", hier nun der erste Saturn-Werbespot...
Nettes Spot-Preview mit Veronika Hugo. Gefunden bei W&V...
Dienstag, 23. Oktober 2007
Chance verpasst?
„Geiz ist geil“, der zwischenzeitlich doch arg angestaubte und schon lange nicht mehr zeitgemäße Slogan von Saturn, wird ab morgen endgültig ad acta gelegt. Der neue Slogan des Elektromarkts heißt jetzt: „Wir lieben Technik. Wir hassen teuer.“ Zunächst scheint das nicht sonderlich kreativ, wirbt doch zum Beispiel Edeka mit „Wir lieben Lebensmittel“ und Condor mit „Wir lieben Fliegen“. Auch klingt mir noch „Ich liebe es“ von Mc Donald’s im Ohr.
Nachdem ich schon seit gestern im Fernsehen die Ankündigungen von Saturn in Werbepausen wahrgenommen habe, dass in dieser Woche ab Donnerstag noch etwas Spannendes passiert, hatte ich auf eine Knaller-Kampagne gehofft. Der neue Slogan und das Werbemotiv, das Kress.de im Newsletter von gestern vorstellt, sehen nicht unbedingt danach aus. Schade, denn die Geiz-ist-geil-Kampagne hat ja damals vor fünf Jahren die Gemüter erhitzt und Aufsehen erregt, richtig schön provoziert. Diese Chance scheint Saturn jetzt zu verpassen.
Übrigens, beim googlen ist mir gerade aufgefallen, dass die Assoziation mit Edeka auch Peter Turi hatte - nettes Image...  Unbedingt mal reinklicken!
Dienstag, 20. März 2007
CeBIT-Wundertüte bei eBay zu ersteigern
Was ist eigentlich eine CeBIT-Wundertüte? Von "Tüte" kann man meines Erachtens nicht mehr sprechen, denn in eine solche wird man die Mengen an sinnvollen und weniger sinnvollen Produkten und Werbe-Give-Aways kaum packen können. Interessant ist es aber allermal, was die Redaktion von ChannelPartner gerade bei ebay hier versteigert.
Freitag, 9. März 2007
Werbesendung mit Aufmerksamkeitswert
Wie erzielt man Aufmerksamkeit bei einem Briefmailing? Die Direktmarketing-Strategen wissen das und überlegen sich pfiffige Sachen mit Mailing-Beilagen, mehrstufigen Anschreiben und Aktionen rund um die Messen. Leider verpufft doch ein sehr großer Teil dieser Aktivitäten. Dabei geht es doch so einfach, wie mir ein Blick in meinen heutigen Posteingang zeigt: Da hat mir doch ein Anbieter von Agentursoftware eine Broschüre geschickt. Warum sie überhaupt auf meinem Schreibtisch und nicht gleich in der Rundablage gelandet ist, hatte nur einen Grund. Mit einer Büroklammer war ein Kärtchen befestigt mit der handschriftlichen Notiz: "Lieber Markus, anbei etwas, das Dich interessieren könnte. Gruß [unleserliche Unterschrift]." Da habe ich natürlich gerätselt: Wer war das? Und was will er mir mitteilen? Natürlich ist es ein kurzzeitiger Effekt, aber er funktioniert. Jetzt schnell noch mal einen Blick auf den Briefumschlag: Per Hand beschrieben, kein Absender, Briefmarke. Perfekt gemacht!
Was mich wohl als zweite Stufe erwartet: Anruf...? Oder vorher noch ein kleiner "Aufmerksamkeitsmailingverstärker"... 
Ich bin gespannt!
Sonntag, 24. Dezember 2006
Weihnachtsgeschenk
In Zusammenarbeit mit dem Dienstleisterverzeichnis marketing-BÖRSE kann ich Ihnen folgendes Weihnachtsgeschenk (funktioniert bis Januar!) machen. Der Fachbuchautor Torsten Schwarz stellt uns seine beiden Leitfäden zu E-Mail-Marketing als PDF-Download zur Verfügung. Die beiden Ratgeber richten sich an Online-Marketing-Manager. In "E-Mail-Marketing und Newsletter-Gestaltung" erfahren Sie, wie Unternehmen trotz Spam und Viren zweistellige Responseraten erzielen können. Im Leitfaden "Permission Marketing - Werbung die ankommt" wird aus Expertensicht darüber informiert, wie der erwünschte Dialog zwischen Unternehmen und Kunde praktisch funktioniert.
Mittwoch, 20. Dezember 2006
"Aral. Alles Super."
Die Pressestelle von Aral hat sich heute mit einem Schreiben gemeldet und mich für mein Erlebnis mit den Aral-Spee-Waschgutscheinen mehr als entschädigt. Neben 2 "neutralen"  Gutscheinen für die Autowäsche gab es sogar noch eine Überraschung für mein Töchterchen.
Wenn, wie man mir schreibt, auch die negativen Erfahrungen anderer Kunden, die sich an Aral und Henkel wenden, in eine positive Erinnerung umgewandelt werden können, ist das sehr schön. Ich hoffe nur, dass es von diesen enttäuschten Kunden möglichst wenige gibt. Denn, wie ich es schon in meinem vorherigen Eintrag schrieb, eigentlich ist die Aktion mit den Waschgutscheinen eine tolle Marketingidee.
Dienstag, 12. Dezember 2006
Aral & Spee: Saubere Idee, unsauberes Abwimmeln
Beim Kauf des Waschmittels Spee bekam man in den vergangenen Wochen einen Aral-Waschgutschein (2 x 2,50 Euro) für zwei Autowäschen bei Aral als Zugabe. Getreu dem Spee-Slogan "Die schlaue Art zu waschen" eine gute und kommunikationsstarke Idee! Ich persönlich finde die clevere Verbindung zweier Marken, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, immer besonders stark und werbewirksam!
Als ich neulich mal wieder mein Auto waschen musste, erinnerte ich mich an die Aktion von Aral & Spee und den Gutschein. Daher fuhr ich diesmal mit meiner kleinen Tochter am Nikolaustag extra zu einer Aral-Waschstraße. Die nahe gelegene Aral-Tankstelle neben dem Wiesbadener Bahnhof ist eine der teilnehmenden Aral-Tankstellen. Hier legte ich den „Aral-Spee-SuperWash-Gutschein“ an der Kasse vor. Die Dame an der Kasse meinte nur kurz: "Die nehmen wir nicht mehr an." Da das auf dem Gutschein ausgewiesene Teilnahme-Enddatum 31.12.2006 ja noch in der Zukunft lag, fragte ich, ob ich den Aral-Tankstellen-Chef sprechen könne. Der war selbstverständlich nicht da, aber sein Stellvertreter sagte: "Mein Chef hat gesagt, wenn wir noch mal einen solchen Aral-Spee-Waschgutschein annehmen, reißt er uns den Kopf ab!"
So wurde der eigentlich positive Cross-Sellingansatz und die witzige Gutschein-Idee sehr schnell zur Antiwerbung. Ich war ziemlich enttäuscht und völlig sprachlos. Aral hat es nicht geschafft, den Tankstellen zu vermitteln, dass diese Werbeaktion eine hervorragende Gelegenheit ist, mit Service zu überzeugen und so Stammkunden zu gewinnen. Ob ich letztlich irgendwie 2,50 Euro bei der Autowäsche sparen kann, ist ja nicht wirklich wichtig. Aber wenn Aral Gutscheine ausgibt, muss man sie doch auch einlösen können!
Noch etwas: Eigentlich wollte ich meiner Tochter in der Tankstelle noch ein Ü-Ei kaufen. Die 6-Jährige begriff die Situation sofort, legte das Ei zurück und meinte nur: "Wenn die kein Geld verdienen möchten..."
Donnerstag, 30. November 2006
Vom Internet-No-Name zum "Spitzenranking"
Als ich noch vor rund vier Wochen im Internet nach dem ominösen Füchtenhans-Kunstversand googelte, war dort noch kein einziger Eintrag zu finden.
Heute jedoch gibt es welche, und alle verweisen auf dieses Weblog und meinen Eintrag. Inzwischen mehren sich hier auch die Kommentare, was deutlich zeigt, dass mein Unternehmen nicht das einzige Opfer der unseriösen Geschäftspraktiken ist.
So viel dann aber auch zum Thema "Netz-Identität". Wer selbst nicht kommuniziert (der Kunstversand hat offensichtlich keine eigene Homepage, über die Gründe lässt sich spekulieren), der kann trotzdem nicht verhindern, dass über ihn kommuniziert wird. Wichtig ist dabei vor allem herauszubekommen (oder mitzubekommen), dass man überhaupt in der Kritik steht. Denn erst dann kann man darauf reagieren - oder eben nicht.
Den Kopf in den Sand zu stecken, hilft in der Regel allerdings nicht weiter!
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K O M M E N T A R E
Übrigens: Auch jdk.de hat jetzt ein ...
Lieben Dank nach Wiesbaden...
das ReadSoft-Team
Unglaublich! Und das als PR-Fachmann. Mitlerweile ...
Wie versprochen, hier die Stellungnahme von Herrn ...
Na ja, in der E-Mail - die er von meiner Frau ...